27.07.2017

Die Sonne schiebt mit!

Der Braunschweiger Mark Harzheim fährt um die Welt! Der frühere Motorsportler ist aufs Fahrrad umgestiegen, genauer: aufs Pedelec. Das PATRIA Argos mit Go Swissdrive-Antrieb macht es ihm möglich, nach Verletzung aus dem Motorsport und Knieproblemen wieder per Pedal unterwegs zu sein. Da unterwegs nicht alle paar Meter Steckdosen aus dem Boden sprießen, an denen er seine beiden Akkus wiederaufladen könnte, hat er sich etwas einfallen lassen: Er reist mit einem Anhänger mit Solarzellen im Schlepptau. 40 Solarzellen auf seinem Hänger sorgen dafür, das er immer Zusatzschub im Gepäck hat! Der Ingenieur - sechs Jahre hat er im Elekrofahrzeugbau gearbeitet - hat das Solarpanel selbst gebaut. Hundert Kilogramm bringt das Gespann inklusive Gepäck etwa auf die Waage. Eine ziemliche Herausforderung für Fahrer wie Material. Wir wollten zwischenzeitlich mal wissen: Wie geht es ihm mit seiner Ausstattung: Seine Antwort: "Das Rad macht nach wie vor Riesenlaune. Wir sind ein gutes Team, nach jetzt ca 17.000 Kilometer praktisch untrennbar zusammengewachsen, eine Einheit." Das freut uns natürlich - was wir aber noch schöner finden: "Die Maßanfertigung ist praktisch jeden Tag aufs Neue erfahrbar." Das zeigt uns wieder einmal, dass unser Konzept aufgeht und sich Maßanfertigung in der Praxis auszahlt. Natürlich nicht nur, wenn man um die Welt fährt ... Seit 24. April 2016 ist Mark nun unterwegs. Das zeigt schon: Ihm gehts nicht um Geschwindigkeit, sondern um das Erleben. Immer wieder unternimmt er Ausflüge per Bus, wandert tagelang durch Steppen oder erlebt intensiv die großen Städte, in denen er Halt macht.  Derzeit ist der Solar-Reisende in Kathmandu. Dort hatte er Station gemacht für zwei Trekking-Erlebnisse. Eines davon führte ihn 26 Tage in die Gegend des Mount Everest. Sie können seine Reise hier mitverfolgen.  http://oneworldpedelectour.de/
Kategorie: Reiseberichte, E-Bikes

01.06.2017

Auf Patria zweimal um die Welt

Es ist schon eine Weile her, dass wir hier über Peter Smolka berichtet haben. Die letzte Post von ihm kam vor zwei Jahren aus Mexiko. Dabei gäbe es viele Gründe, ihn hier öfter erscheinen zu lassen. Mittlerweile ist er nämlich am Ende seiner zweiten Weltumradelung angelangt - fast. Die erste führte ihn von Erlangen über Afrika, Südamerika, Neuseeland und Südostasien nach Erlangen zurück. Die aktuelle zweite ging über die Ukraine nach Südostasien, über Kanada und die Vereinigten Staaten nach Südamerika, das er fast ganz von Nord nach Süd durchquerte. Über Südafrika ging es den Kontinent nach Norden bis nach Ägypten und über die Türkei zurück nach Europa. Derzeit cruist er quasi "nur" noch ein bisschen durch Europa, um Partnerstädte von Erlangen zu besuchen. Nach dem Motto: Nach 82.000 Kilometern kommt es auf ein paar tausend weitere auch nicht an ... Dabei sammelt er unter anderem Spenden für die Organisation Ärzte ohne Grenzen. Pro 20 Cent fährt er einen Kilometer. Allerdings "bin ich mittlerweile zu bekannt - oder zu billig" klagt er bei unsrem Gespräch: "Fakt ist, dass ich eigentlich gar nicht mehr so weit fahren kann, wie ich Spenden gesammelt habe ..." Mehr als ein voller Erfolg also für seine Spendenkampagne. Leben an einem Ort? Ohne mich! Smolka machte seine erste große Radreise schon als 17-jähriger: Von Hildesheim über Dänemark nach Schweden und zurück. Seitdem ist er den Reisevirus nicht mehr los geworden. "Ein Leben an einem Ort kann ich mir nicht vorstellen", sagt er. "Ich schätze einfach die Freiheit, unterwegs zu sein, das ist für mich leben." Und das kann man seiner - und unserer - Meinung nach am besten mit dem Fahrrad. Smolka fährt den Klassiker unter den Reiserädern: Unser Patria Terra, das wir für seine Weltreisen gesponsert haben. "Sponsoring beruht immer auf Gegenseitigkeit", sagt der Reisejunkie: Bei der Menge an Kilometern, die er abspult und dem harten Einsatz, der die Technik herausfordert, kann er den Unternehmen, also uns, aber auch den Getriebe- oder Nabendynamo-Herstellern und allen anderen Partnern wichtige Tipps zur Verbesserung der Produkte geben. "Zum Beispiel bin bei Regen und Schlamm auf den Gummi-Pedalen leicht abgerutscht - jetzt habe fahre ich Alu-Pdeale." Das Terra ist nämlich mittlerweile sein zweites. Nicht, weil das erste die sein Reise-Fieber nicht ausgehalten hätte, schließlich ist alles am Rad genau dafür gebaut; angefangen vom stabilen Stahlrahmen über die speziellen Reise-Träger bis hin zu den robusten 26er-Laufrädern, die steifer als 28er sind, aber im Notfall auch in vielen Reiserädern bei Bedarf ersetzt werden können. Der Grund für das zweite Rad: Bei Smolkas Stopp in Nordargentinien wurde das sein Terra Anfang Februar 2016 gestohlen. "Die größte Niederlage in 13 Reisejahren!", sagt er heute noch. Klar: Wenn du allein um die Welt reist und dir die Grundlage deines momentanen Reise-Lebens gestohlen wird, trifft das hart. Doch alle Sponsoren halfen mit, sodass Peter sein neues Rad mit Highend-Ausstattung im März in Kapstadt, seinem nächsten Etappenziel, abholen konnte. Zwischenzeitlich behalf er sich mit einem auf Reise umgemodelten Rad. "Argentinische Mittelklasse, mit ungefähr einem Lichtjahr Abstand zu meinem guten Patria Terra", schreibt er in seinem Reiseblog. Immerhin kam er damit an die Küste von Nordamerika. Wenn er wieder in Deutschland ist - wo er als Programmierer arbeitet - werden wir mit ihm in Ruhe über die wichtigsten Stationen, über das Abenteuer fremde Kultur und das spezielle Gefühl, aus eigener Kraft mit dem Rad unterwegs zu sein, sprechen. Details zu seinen Reisen finden Sie bis dahin auf seiner Seite www.tour-de-friends.de.
Kategorie: Terra, Reiseberichte

19.05.2017

„Das war sofort ein tolles Gefühl: Ein Rad, das mir wirklich perfekt passt!“

Patria-Händler Velophil in Berlin hat uns vor kurzem einen schönen Screenshot geschickt: Ein Bild aus der Toskana. Darauf zu sehen: das Rad einer Kundin vor wolkenlosem Himmel und azurblauem Meer. Der Text dazu: „Vielen lieben Dank für mein tolles kleines Fahrrad, was mich nicht nur seit zwei Jahren im Alltag begleitet, sondern mir auch in den letzten Tagen auf 600 Kilometer in Italien unvergessliche Momente bescherte!“ Stefanie Wolgast aus Berlin, die diesen begeisterten Text geschrieben hat, hat tatsächlich schon einiges versucht, um sich auf dem Fahrrad wohlzufühlen: Sie ist normal groß, hat aber kurze Beine. „Die Räder von der Stange waren mir immer zu kurz“, sagt sie. Ein Problem, das sie damit grundsätzlich hatte: Die Füße stießen beim Einlenken unweigerlich ans Vorderradschutzblech. Abgesehen davon waren die Räder ganz allgemein einfach nicht bequem, nichts passte wirklich.

Ihr Mann war schließlich auf Patria gestoßen – und unseren Partnerhändler Velophil. Frau Wolgast ließ sich beraten und vor gut zwei Jahren ihr ganz individuelles Patria Petite bauen. Da wir beinahe jeden Parameter am Fahrradrahmen auf die verschiedensten Ansprüche hin anpassen können, bekam sie ein Rad, das genau auf sie zugeschnitten war. „Als ich das Rad abholte, hab' ich hab sofort gemerkt: das passt einfach. Dabei ist es viel bequemer und macht viel mehr Spaß.“ Und das nicht nur in der Toskana. Frau Wolgast nutzt ihr Petite auch für den Arbeitsweg und andere Alltagsstrecken in Berlin. „Anfangs muss man da schon mutig sein“, sagt sie lachend über den Verkehr dort, „aber man gewöhnt sich daran, und seit ich das neue Rad habe, fahre ich auch nochmals deutlich mehr in der Stadt.“ Klar, wenn das Rad passt, fühlt man sich wohler – und damit dem Berliner Verkehrsalltag auch besser gewachsen …
Kategorie: Information, Fahrräder, Reiseberichte

03.02.2016

Im armenischen TV und der Augsburger Allgemeinen

So wie es zum Beispiel Uwe Philipp aus Augsburg bewegt, der sich auf einer über siebenjährigen Radreise befindet. Er ist noch kein Jahr unterwegs und hat trotzdem schon einige Spuren hinterlassen: Zum Beispiel im armenischen Fernsehen, wo er nach fünf Monaten im Sattel von seiner großen Reise berichtet hat. Das Video ist unter diesem Link abrufbar, Uwe tritt ab Minute 13 auf und wer genau aufpasst, sieht auch das unserer Kenntnis nach erste im armenischen Fernsehen dokumentierte Patria Terra aufblitzen. Im Laufe des Berichts geht Uwe auch noch kurz auf das Rad ein und erzählt ansonsten sehr ansteckend von seiner Reise und der Vorfreude auf die kommenden Länder. Ein paar Monate später - im Januar diesen Jahres - hat Uwe dann seiner Heimatzeitung "Augsburger Allgemeine" ein interessantes Interview gegeben. Darin kommen die schönen, wie auch die beschwerlichen Seiten der Reise zur Sprache. Uwes Plan, insgesamt sieben Jahre unterwegs zu sein, scheint nach dem ersten Reisejahr so sicher wie zu Beginn. Es sei einfach zu traumhaft, um aufzuhören. Danach gefragt, ob sein Fahrrad seinen Erwartungen entspräche, antwortet er:
Ja, voll und ganz. Ich habe keine Rücken- und Knieschmerzen und das Handling ist super. Die beiden Dynamo-Jungs wissen, von was sie sprechen. Und sollte durch den teils harten Einsatz doch ein Problem auftauchen, stehen sie mir immer noch hilfreich zur Seite.
So wünschen wir uns das. Außerdem kann man Uwe unter www.up-photo.de folgen. Schicken Sie uns gern Links zu Ihren Berichten und Erlebnissen. Wir wünschen Uwe und allen anderen Radreisenden weiterhin wunderbare Erfahrungen!
Kategorie: Fahrräder, Terra, Reiseberichte

27.03.2015

Ein Stück Weltreise für alle

Mit den Weltreisen ist es meistens so: Die einen tun es und die anderen träumen davon. Und die, die es tun, müssen oft davon erzählen, damit die, die es nicht tun, sich für ein paar Stunden der Vorstellung hingeben können, sie würden es tun. Es ist schon ein ziemlich starkes Freiheitsversprechen, das da mitschwingt, wenn jemand "Weltreise mit dem Fahrrad" sagt. Aber es ist eben auch für viele Menschen unvorstellbar oder nur schwer möglich, monate-, ja jahrelang all die Verpflichtungen des Alltags aufzugeben und einfach loszufahren. Die gute Nachricht: Jan und Karina von nie-mehr-radlos.com haben sich für das Ende ihrer Weltbefahrung etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie geben uns die Möglichkeit, für ein paar Stunden und Tage Teil ihrer Weltreise zu sein. Eine kleine Alltagsflucht sozusagen mit erfahrenen Reiseradlern, bei der die Grenzen zwischen Weggefahrenen und Hiergebliebenen sicher verschwimmen werden. Hier ihre Einladung:
Liebe Freunde, Bekannte und Interessierte,

nach fast vierjähriger Fahrradweltreise kommen wir endlich nach Hause! Am Sonntag, den 17. Mai rollen wir wieder in Taunusstein bei Wiesbaden ein!

Wir werden mehr als den mittleren Erdumfang (40.074 km) durch 32 Länder geradelt sein. Unsere Räder rollten bei eisigen -16 und kochenden 50 Grad. Dabei bekamen wir 50 Platte, vier mal brachen uns Speichen und eben so oft wechselten wir unsere Reifen. Unzählige Male hingegen wurden wir eingeladen, beschenkt, mit lieben Worten und neuen Freunden gesegnet!

Unsere Erlebnisse sind unbezahlbar und werden uns ein Leben lang mit einzigartigen Erinnerungen begleiten!

Die letzten Tage unserer Weltreise möchten wir ein Stückchen davon mit euch teilen und die Menschen dabei haben, die unseren Reise von zu Hause verfolgt haben oder sie währenddessen zu dem Wunder gemacht haben, das sie heute ist!

Deshalb laden wir euch hiermit offiziell für \"Ein Stückchen Welt\" ein :)!

Genauere Infos und wie wir uns das vorstellen findet ihr direkt unter folgendem Link oder natürlich auf unserer Homepage:

http://1drv.ms/15ARi23

Wir freuen uns riiiiiesig auf dich!!!

Bis ganz bald

Jan &
Karina
Wir finden, das klingt vielversprechend und geben eine ganz klare Empfehlung ab. Einfach mal für ein paar Tage ins Weltreisevergnügen reinschnuppern? Nie war das einfacher. Viel Spaß mit Jan und Karina!
Kategorie: Reiseberichte

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