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Mit dem Argos über die Alpen

Den Vielfahrer und Patria-Fan Thomas zieht es nach Italien. Er hat sich deshalb für eine Alpenüberquerung über die Via Claudia Augusta – kurz VCA – entschieden, die alte Handelsstraße, die Kaiser Claudius bauen ließ, um Süddeutschland mit Norditalien zu verbinden. Die VCA ist inzwischen eine der beliebtesten Radfernwege.

Los geht es in Füssen.

Start Füssen

…dann weiter Richtung Reutte. Kurz hinter der Grenze zu Österreich geht es dann auch schon hoch und der erste Anstieg wärmt mit 14% ordentlich die Waden. Oben warten schon die ersten Fans:

Die Alm ist schön, aber Radeln ist bestimmt noch schöner, wenn doch nur der Sattel passen tät...
Die Alm ist schön, aber Radeln ist bestimmt noch schöner, wenn doch nur der Sattel passen tät…

Kurz nach der Begegnung mit den Jungbullen wartet auch schon die nächste Herausforderung. Der erste Fernpass.

Thomas hatte sich im Vorfeld lange gefragt, welches Rad er für die VCA nehmen soll und sich dann für sein Patria Argos ohne Federgabel entschieden.

Das Argos meistert auch steile Passagen
Das Argos meistert auch steile Passagen

Kurz nach dem Fernpass erreicht Thomas Imst.
Der nächst Tag wird entspannter: die ersten Kilometer hinter Imst bis Mils verlaufen auf einem gut ausgebauten Radweg in der Nähe der Autobahn.

Entspanntes Radel entlang des Inns
Entspanntes Radeln entlang des Inns

Dann über Landeck in die Schweiz. Gleich hinter der Zollstelle geht es links den Reschenpass hoch. Unten in der ersten Kehre steht die 11, das bedeutet 11 Haarnadelkurven aufwärts!

Doch irgendwann sind die 1455 Höhenmeter erklommen und damit das Hochtal hinterm Reschenpass.

Kurz darauf überfährt Thomas die italienische Grenze.

Ach Italien, kälter als gedacht, aber dennoch schön. Die versunkene Kirche im Reschensee
Ach Italien, kälter als gedacht, aber dennoch schön. Die versunkene Kirche im Reschensee

Nach dem Reschensee (Vinschgau) genießt Thomas die Abfahrt Richtung Meran. Der nächste Ort ist St. Valentino, gleich danach passiert er den Haidersee auf einem schönen asphaltierten Radweg entlang des Wassers.

Es geht weiter, durch viele schöne Dörfer Südtirols, auf zum Teil sehr steilen Abfahrten mit bis zu 20% Gefälle bergab. Leider mit Geschwindigkeitsbegrenzung von maximal 30km/h.

Thomas fährt lange neben der Etsch, und genießt die herrliche Aussicht auf die Berge und viele Burgen.

….schönes Radeln mit Aussicht und Flussbegleitung
….schönes Radeln mit Aussicht und Flussbegleitung

Viele Dörfer am Wegesrand lohnen einen Abstieg. Je nach Zeitplan gibt es schöne Gelegenheiten für ein Eis auf der Piazza oder für eine kleine Besichtigung.

Es fährt sich schön gemütlich bergab …

Der Etschwasserfall kurz vor Meran:

Und dann ist es soweit: Meran!
Und dann ist es soweit: Meran!

Es geht immer wieder auf und ab, Thomas merkt, dass er in Südtirol ist, umgeben von Weinbergen Obstplantagen und der Texelgruppe.

Von Meran geht’s am nächsten Tag wieder rauf und runter bis nach Kaltern am See.

Kaltern am See
Kaltern am See

Bei Trient muss sich Thomas entscheiden, ob er weiter nach Venedig fährt oder nach Ostiglia an den Po. Das Ziel der Reise war für Thomas die Alpenüberquerung und die hat er in in Trient schon erfolgreich bewältigt. Zum weiteren Vergnügen entscheidet er sich nun für die Strecke Richtung Ostigliat über Rovereto und Mori.

Nächstes Etappenziel: Verona!

Palazzo trifft auf Patria (Verona)
Palazzo trifft auf Patria (in Verona)
Auch nicht schlecht: Die Arena von Verona
Auch nicht schlecht: Die Arena von Verona

Doch so schön es ist … Thomas will den Weg bis zum Ende fahren und so erwartet ihn die Schlussetappe von Verona nach Ostiglia.

Als er aus Verona heraus fährt, sieht er noch einmal die Berge.

Und dann öffnet sich vor ihm die weite Ebene des Po. Die Strecke der letzten Etappe unterscheidet sich von den Tagen zuvor vor allem darin, dass es eigentlich keine Radwege mehr gibt und die Wegführung entlang verkehrsarmer Landstraßen verläuft.

Ein bisschen eintönig, dennoch gibt es Highlights auf dem Weg:

Landschildkröte bei der Straßenquerung – Thomas lässt ihr die Vorfahrt.
Landschildkröte bei der Straßenquerung – Thomas lässt ihr die Vorfahrt.

Das Ende der Tour ist zwar etwas unspektakulär, kann aber den Gesamteindruck der Via Claudia Augusta nicht schmälern. Hier der glückliche Patria Fahrer nach acht Tagen VCA:

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