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Mit Wehmut nach Hause: Die Patria-Weltreisenden sind zurück

Zwei Radfahrer mit bepakten Reiserädern auf einer Schotterstraße in den Anden.
Großartige, unvergessliche Kulissen gab es viele auf dem einzweijährigen Weltreise-Abenteuer. Bild: Daniel Mathias

Unsere Weltreisenden auf Patria-Rädern ziehen in ihrem letzten Blog-Beitrag Bilanz: Claudia Hildebrandt und Dr. Daniel Mathias waren 750 Tage mit dem Fahrrad in der ganzen Welt unterwegs, bevor sie wieder an der deutschen Grenze stehen – in diesem Fall aus der Schweiz kommend. Entsprechend ist ihr letzter Beitrag weniger eine Dokumentation ihrer Erlebnisse, die sie in den letzten Wochen in Marokko, Spanien, Frankreich und der Schweiz gesammelt haben, sondern ein wehmütiges, aber auch sehr kritisches Resümieren.

Glück ist relativ

Da geht es zum einen um die Frage – was brauchen Menschen wirklich, um glücklich zu sein? Wie viel Konsum, braucht man in einem der reichen westlichen Länder, um ein „gutes Leben“ zu genießen? Und wie sehr haben es die beiden in den letzten zwei Jahren genossen, eben nicht viel zu haben. „Mehr denn je empfinden wir Besitz als Last“, schreibt Claudia im Beitrag zur Heimkehr. „Wir radeln durch die reichsten Länder der Welt und merken, wie uns der hiesige Kaufzwang inzwischen abstößt.“

Hilfsbereitschaft: unabhängig von Religion und Hautfarbe

Sie merken schon: Auch und gerade bei diesem Resümee halten die beiden nicht hinter dem Berg, sondern sind so frei, sich ganz offen Gedanken über die Welt zu machen. Zum Beispiel, wie die Umgebung die Wahrnehmung der Menschen prägt: „Noch in Marokko galten wir als reiche Deutsche, zurück in Spanien gehören wir wieder den Landstreichern, den Streunenden an“, erzählt Claudia. Und die Erkenntnis, dass Reichtum und Glück sehr relative Dinge sind, drängt sich den beiden mit Gewalt auf. Und die Tatsache, dass Großzügigkeit an keiner Ideologie oder Religion festzumachen ist: „Muslime haben uns wie Könige empfangen, Muslime haben uns geschröpft, Trump-Wähler mästeten uns, Trump-Wähler hupten uns von der Straße …“, schreibt sie.

Offenheit schafft Kraft

Ohne Unterstützung der Einheimischen, ohne deren Hilfsbereitschaft wäre diese Reise ohnehin nur ein Traum geblieben – auch das ein Fazit der Reise. Eines, dass die beiden keinesfalls vergessen wollen. Dabei geht es nicht nur um eine als Zeltplatz zur Verfügung gestellte Wiese, eine geschenkte Flasche Wasser, wenn die eigene in der Hitze lange leergetrunken ist: Es geht auch um die vielen Gesten, die Offenheit der Bevölkerung. Ein hochgestreckter Daumen, die Frage, ob man helfen kann oder ein fröhliches Winken kann über die schwerste Etappe tragen, schreibt Claudia.

Das Reiserad als Garant für intensives Erleben.

Diese und andere schöne Erkenntnisse sind es, die die beiden aus den zwei Jahren auf Patria-Reiserädern ziehen. Nie hätten sie intensiver als in dieser Zeit gelebt, erzählt Claudia und meint: „Wenn wir Luxus und Reichtum definieren sollten: Für uns wäre es diese Reise!“ Uns bei Patria macht es natürlich stolz, dass die beiden Weltenbummler Räder aus unserem Haus gewählt haben, die sie 32.000 Kilometer weit um die Welt getragen haben, um das alles zu erleben. Und die die beiden auch unversehrt zurückzubringen!

Wer die ganze Story lesen will, kann das wie immer im Reiseblog der beiden tun. Und sich dabei die wie gewohnt feinen Fotos von Daniel Mathias ansehen. Wir werden in den nächsten Wochen versuchen, noch ein exklusives Interview mit den beiden zu bekommen – das wir natürlich auch hier brigen werden. Aber zunächst viel Spaß beim Lesen!

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