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Mit oder ohne Rückenwind?

Mancher, der heute ein Fahrrad kaufen will, sieht sich plötzlich vor einer unerwarteten Entscheidung. Vor allem, wenn er nach längerer Zeit wieder ins Fahrradfahren einsteigen will oder nur sehr wenig radgefahren ist und das ändern möchte. Es geht um die Frage: Will ich vielleicht doch lieber ein Pedelec als ein Rad ohne E-Unterstützung?

Das Pedelec – die meisten nennen es E-Bike – schiebt zusätzlich mit bis zu 200 Prozent der Kraft, mit der man selbst tritt. Man muss also für dieselbe Geschwindigkeit wie mit dem Normalrad weniger stark pedalieren und fährt mit demselben Krafteinsatz deutlich schneller. Unterstützung gibts aber nur, wenn man selbst tritt. Über 25 Stundenkilometer Geschwindigkeit schaltet der Motor ab. Und, ganz wichtig: Pedelecs sind rechtlich Fahrräder, dürfen beziehungsweise müssen auf dem Radweg gefahren werden, dürfen in frei gegebenen Einbahnstraßen gegen die Richtung fahren und ähnliches weiter. Vom Handling her unterscheiden sich E-Bikes kaum von Fahrrädern, sie sind allerdings durch Motor und Akku etwas schwerer. Je nach Radtyp kommen sie auf gut 20 Kilogramm Gewicht. Wegen der höheren Geschwindigkeit – jeder fährt im Schnitt schneller, als er das mit dem normalen Rad tun würde – sollten sie mit effizienten Bremsentypen ausgestattet  sein – meist sind es Scheibenbremsen. 

Die wichtigste Frage für den potenziellen Käufer: Wann ist ein E-Bike sinnvoll? Einfache Antwort: fast immer, wenn man nicht sehr ambitionierter Radsportler ist und sich sein Hobby nicht anders vorstellen kann.Das bedeutet nicht, dass jeder andere ein Pedelec braucht. Aber dass es durchaus eine Überlegung wert sein könnte. Bei PATRIA gibt es beispielsweise für nahezu jeden Einsatzbereich Räder mit E-Motor. 

Die Vorteile von Radfahren mit Rückenwind:

– Längere Strecken werden komfortabler. Wenn der Weg länger als fünf Kilometer ist, wird die Lust, per Rad ins Büro zu fahren, doch meist sehr gering. Mit dem E-Bike? Kein Problem!

– Man kommt aber nicht nur schneller und entspannter an: Die Langstrecke ist nicht mehr schweißtreibend – ganz wichtig für Menschen, die in der Arbeit in Anzug oder Kostum auftreten müssen.

– Vielleicht der schönste Rückenwind-Effekt: Berge werdem glattgebügelt, Steigungen verlieren ihre Schrecken.

– Fahren mit Anhänger ist so leichtgängig wie ohne, der große Einkauf oder andere Fracht fällt beim Radfahren sprichwörtlich nicht mehr ins Gewicht. 

– Wer nach Fahrrad-Abstinenz wieder aufs Rad steigt, fährt mit dem Pedelec garantiert mehr als ohne Motor, bewegt sich mehr, lebt gesünder.  

– Menschen, die alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr die Kraft zum Radfahren haben, können mit Pedelecs wieder in diesen Genuss kommen. 

– Der Spaßfaktor

Letzteres schlägt ein beliebtes Gegenargument, das da lautet: „Ich kann doch noch gut treten, wozu brauche ich ein Pedelec?“ Wer sich die Mühe macht und E-Biker fragt, ob sie ihr Pedelec „brauchen“, wird feststellen, dass E-Biken für die wenigsten eine reine Vernunft-Entscheidung war. Natürlich ist Pedelec-Fahren nicht unvernünftig, aber für viele ist der größte Vorteil emotionaler Natur: Ihnen macht radfahren damit einfach noch mehr Spaß! 

Auch in unserem Fahrradprogramm gibts deshalb immer mehr Räder mit elektrischem Rückenwind. Allrounder, Sportliche Tourer und Reiseräder oder – und hier ist der Motor natürlich besonders hilfreich – Lastenräder.

E-Biken ist schon lange kein Trend mehr – es ist ganz normal geworden. Keiner muss, aber alle dürfen. Und was obige Entscheidung angeht: Am besten eifach mal in Ihrem normalen Einsatzbereich ausprobieren – dann merken Sie sehr schnell, ob E-Bike das neue Radfahren für  Sie ist – oder eben eine Variante,  die Sie gern anderen überlassen.

Posted in Alle News, E-Bikes, Tipps, Tricks & Trends
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