27.08.2015

Eurobike 2015: Award für den Pickup!

Als wir den Pickup auf die Räder gestellt haben, wussten wir um die Einzigartigkeit des dahinter stehenden Konzepts. Ein Lastenrad, das 100 kg Zuladung verträgt und im Bedarfsfall trotzdem nur so wenig Abstellfläche benötigt wie ein klassisches Fahrrad: Das kann ein guter Problemlöser sein. Doch wie bei jedem Produkt hat man als Hersteller ab einem gewissen Punkt eine Innensicht. Man beschäftigt sich mit sehr vielen Details, erlebt die Vorzüge des Rades im Testbetrieb und ist einfach mit ihm vertraut. Doch wie wirkt so ein Rad auf Menschen, die damit noch keine Erfahrung haben? Kann es auch sie überzeugen? Der Eurobike-Award ist ein Prüfstein für die Qualitäten eines Rades. Denn man stellt sich weltweiter Konkurrenz und muss eine sechsköpfige Jury überzeugen. Nun ist uns das zum ersten Mal gelungen: Wir haben einen Eurobike-Award für den Pickup bekommen! Das freut uns als Firma, denn es ist Bestätigung für unsere Arbeit. Und es freut uns für unseren Kollegen Michael Manck, der den Pickup im Rahmen seiner Diplomarbeit (Fahrzeugtechnik-Ingenieur) konstruiert hat und sich auch um die Serienfertigung unseres cleveren Falters kümmert. Es dürfte nur wenige Menschen in der Branche geben, die bereits mit ihrer Abschlussarbeit – keine Studie, sondern ein in Serie produziertes Fahrrad – mit einem Award auf der Weltleitmesse ausgezeichnet werden. So einen guten Mann behalten wir natürlich an Bord.
Kategorie: Messen, Eurobike, Lastenrad PickUp

22.04.2015

Lachsorange in Holland

Am vergangenen Wochenende waren wir beim Internationalen Cargo Bike Festival in Nijmegen/Holland zu Gast. Kurz zuvor war die Kleinserienproduktion unseres Pickup angelaufen. Darum wollten wir den Pickup nun auch den Lastenradkennern auf ihrem Festival vorstellen. Dafür sind wir mit unserem grauen Prototypen und einem Serienmodell in E-Version nach Holland gefahren. Der E-Pickup wurde mit einem GoSwiss Drive-Heckmotor und einer Zehngang-Shimano-Deore-Schaltung ausgestattet. Beschichtet haben wir das Rad in RAL 2012 „Lachsorange“. Unser angehender Ingenieur und Entwickler Michael Manck hatte alle Hände voll zu tun, die Besucher mit Informationen und Hintergrundwissen zu versorgen. Am Patria-Stand herrschte ständiger Betrieb und die beiden Pickups im Vergleich – oft stand ein Rad in Kurz- und eines in Langform – sorgten für Aufsehen. So erschlossen sich Funktion und Vorteile den meisten Standbesuchern sehr schnell und sie waren vor allem an technischen Details und „Falten in Echtzeit“ interessiert. Insgesamt sind wir von der positiven Stimmung auf dem Lastenradfestival begeistert. Die vielen verschiedenen Konstruktionen und Ansätze zeigen, dass das Thema Transport mit dem Fahrrad vielleicht aktueller denn je ist. Zugeparkte Innenstädte, wachsende Bevölkerung und gestiegenes ökologisches Bewusstsein verlangen nach Antworten und suchen sich diese eben auch im Neu-Denken des Fahrrads als Transportmittel. Dieser kreative Prozess findet parallel in vielen Köpfen und Firmen statt, in Nijmegen war sehr schön ein aktueller Stand der Entwicklung zu sehen. Wir freuen uns, dass wir dabei sind und unseren Teil beitragen können. Unsere Idee in Sachen Lastenrad: Ein Fahrrad auf die Räder zu stellen, das eine hohe Zuladung erlaubt und sich trotzdem wie ein „herkömmliches“ Fahrrad abstellen lässt. Denn die Infrastruktur ist – so vorhanden – für klassische Räder gemacht. Der Pickup passt dazu und wird wie angekündigt am kommenden Wochenende auf der Spezi in Germersheim in zwei Versionen zu sehen sein.
Kategorie: Lastenrad PickUp

07.04.2015

Mit dem Pickup auf die Spezi

Die Spezialradmesse in Germersheim ist eine feste Adresse für alle, die an alternativer Mobilität interessiert sind. Wobei wir vielleicht besser "clevere Mobilität" sagen sollten: Wer weiß denn schon, wie lang zum Beispiel Lastenräder noch als Alternative wahrgenommen werden, vielleicht gehören sie ja demnächst zum ganz selbstverständlichen Stadt- und Straßenbild? Nun ist ein Fahrrad an sich fast selbstverständlich eine schlaue Angelegenheit, ein Lastenrad wie unser Pickup ist dann aber nochmal besonders clever. Nimmt es doch bis zu 120 kg Zuladung auf und lässt sich trotzdem fast so platzsparend abstellen - oder ohne Zuladung fahren - wie ein herkömmliches Fahrrad. Damit ist es eine Ernst zu nehmende Alternative zum Auto, oder eben: Einfach clever. Und darum fahren wir in diesem Jahr zum ersten Mal auf die "Spezi" nach Germersheim, wo ziemlich viele clevere Fahrradkonzepte zu bestaunen sind. Für den Ausstellerkatalog haben wir eine Anzeige gestaltet, die kurz und knackig den Pickup auf den Punkt bringt. Wie sich der Pickup fährt und faltet, das kann man ganz einfach am Patria-Stand ausprobieren. Wir sehen uns also am 25. und 26. April auf der 20. Spezialradmesse in Germersheim in Halle 3 am Stand 7. Und natürlich auf der Teststrecke.
Kategorie: Lastenrad PickUp

15.12.2014

Unser Lastenrad heißt Pickup!

Die Namenswahl für das Patria Lastenrad ist abgeschlossen: Liebe Leserinnen und Leser, begrüßen Sie den Patria Pickup! Es war wirklich nicht einfach: Über hundert Namensvorschläge haben wir sortiert, gruppiert und auf uns wirken lassen. Und wir müssen ehrlich sagen: Es waren viele tolle Ideen dabei. Aus einer ersten Gruppe der Favoriten haben wir unsere Champions gewählt und in diesem Zuge auch gleich die Namensrechte geprüft. Das hat einige andere Vorschläge gleich wieder aus der Wahl genommen. Jetzt haben wir den Pickup und sind sehr glücklich mit dem Ergebnis. Denn der Name passt gleich in mehrerlei Hinsicht. Die erste Assoziation ist sicher ein Auto, das zum Lastentransport gemacht ist. Diese Assoziation ist gut und wichtig, denn sie signalisiert: Unser Lastenrad kann es in Sachen (Transport-)Leistungsdaten mit einem Auto aufnehmen. Denn die meisten Autos werden im Alltag maximal für einen Wochenendeinkauf genutzt, der sich wunderbar mit unserem Pickup auf zwei Rädern bewältigen ließe. Theoretisch ist zwar bei Jeeps mit Ladefläche mehr Zuladung möglich, in Städten ist man damit aber sehr langsam unterwegs und hat zudem lästige Parkplatzsorgen. Hier ist unser Rad im Vorteil, man könnte auch fragen: Ist das Lastenrad der Pickup des 21. Jahrhunderts? Die zweite passende Assoziation liegt im Namen selbst: "To pick up" bedeutet, etwas aufzunehmen, einen Teil einer Strecke also ohne Zuladung zurückzulegen, und dann vor Ort Waren einzuladen und mit ihnen weiterzufahren. Der Clou: Genau für solche "Mischfahrten" ist unser Pickup gemacht, denn er lässt sich durch die flexible Ladefläche der jeweiligen Fahrt anpassen. Ohne Zuladung und mit verkürztem Radstand wendig zum Baumarkt, mit zwei Säcken Rindenmulch auf der ausgefahrenen Transportfläche weiter zum Garten? Kein Problem für den Patria Pickup. Das dritte Argument für den Namen liegt in der Sprachmelodie: Patria Pickup, das spricht sich einfach schön und rund. Und wenn ein Name gut klingt und von seiner Bedeutung auch noch gut die Aufgaben eines Rades umschreibt, dann ist er ganz offensichtlich die richtige Wahl. Darum: Patria Pickup. Der Pickup steht kurz vor der Serienfertigung. Er wird wird sowohl mit Naben- als auch mit Kettenschaltung erhältlich sein. Als E-Option bieten wir die Ausstattung mit einem GO SwissDrive-Motor an. Wir kalkulieren zur Zeit die Preise für die verschiedenen Ausstattungsoptionen und werden diese bekannt geben, sobald sie feststehen. Der Pickup wird seine Alltagsqualitäten im wahrsten Sinne des Wortes entfalten: Wir arbeiten an einer faltbaren Tasche und an einem Kindersitz, der an den Faltmechanismus angepasst ist. Auch für den Kindertransport wird also gelten: Wird die Ladefläche nicht benötigt, kann der Patria Pickup mit verkürztem Radstand gefahren und abgestellt werden. Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich für die rege Beteiligung an unserer Namenssuche bedanken. Ein hoffentlich glücklicher Leser kann sich auf eine ausgiebige Werksführung in Leopoldshöhe und eine besondere Überraschung freuen. Wir melden uns per Email dazu.
Kategorie: Lastenrad PickUp

03.12.2014

Hundert Namen für ein Lastenrad

Während es draußen kalt wurde, erreichte uns eine überwältigende Zahl an Namensvorschlägen für unser Lastenrad. Wir sind begeistert von der regen Beteiligung und werden in Kürze den Modellnamen bekannt geben. Dann steht auch fest, wer die Werksführung und die Überraschung gewonnen hat. Vorher haben wir aber noch unseren Diplomanden Michael Manck dazu befragt, warum er sich gerade dieses Projekt herausgesucht hat:
„Das Fahrrad bietet einem so viele Möglichkeiten. Es ist Hightech zum Anfassen. Die Effizienz ist bis heute unerreicht, sei es hinsichtlich Fortbewegung oder Nachhaltigkeit. Es macht jeden sofort unabhängiger und jeder gefahrene Kilometer glücklicher. Ich kenne nichts, was da auch nur annähernd mithält. Diese Vorteile auch für Transportzwecke zu nutzen begeistert mich. Der Ansatz ist nicht neu, aber notwendiger denn je.“
 Zu Patria ist Michael aus diesen Gründen gekommen:
 „Mir war klar, dass ich in die Fahrradbranche wollte. Ich musste gewissermaßen dorthin. Ich stehe dahinter, alles andere motiviert mich einfach nicht. Und ich wollte in eine Firma, die traditionell im eigenen Haus fertigt. Auch musste die Möglichkeit bestehen, dort eine Diplomarbeit schreiben zu können. Ich brauchte einen Mentor mit akademischer Ausbildung. Im Grunde gab es zu Patria keine Alternative.“
Wie man sieht, passt Michael mit seinem Projekt wunderbar zu Patria. Er ist durch und durch Fahrradmensch:
 „In der Kindheit bin ich immer sehr viel mit dem Rad unterwegs gewesen. Dann kamen erst einmal Moped- und Autoführerschein. Kurz danach bin ich Rallye gefahren, dabei hatte ich Konditionsprobleme. Um diese zu beheben, bin ich wieder aufs Fahrrad gestiegen. Und dann ging alles ganz schnell, das Fahrradfieber hatte mich wieder. Inzwischen habe ich über 20 Länder mit dem Rad bereist und fahre deutlich mehr Kilometer mit dem Fahrrad als mit dem Auto.“
Über so einen Diplomanden können wir uns nur freuen. Denn wir können mit Michaels Hilfe ein Kapitel der Patria-Historie wieder beleben, das weit zurück reicht. So stießen wir im Herbst durch Zufall auf ein echtes Stück Geschichte: Natürlich mussten wir schmunzeln, als wir dieses Patria-Bäckerrad entdeckten. Es ist ein gutes Gefühl, unsere Transportradtradition weiter zu führen. Inzwischen ist auch die englischsprachige Website bikerumor.com auf unseren Prototypen aufmerksam geworden
It’s a clever design, particularly considering the steering mechanism works regardless of wheel position.
Höchste Zeit also für die Modelltaufe. Wir sind fast im Ziel.
Kategorie: Lastenrad PickUp

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