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Hundert Namen für ein Lastenrad

Während es draußen kalt wurde, erreichte uns eine überwältigende Zahl an Namensvorschlägen für unser Lastenrad. Wir sind begeistert von der regen Beteiligung und werden in Kürze den Modellnamen bekannt geben. Dann steht auch fest, wer die Werksführung und die Überraschung gewonnen hat.

Vorher haben wir aber noch unseren Diplomanden Michael Manck dazu befragt, warum er sich gerade dieses Projekt herausgesucht hat:

„Das Fahrrad bietet einem so viele Möglichkeiten. Es ist Hightech zum Anfassen. Die Effizienz ist bis heute unerreicht, sei es hinsichtlich Fortbewegung oder Nachhaltigkeit. Es macht jeden sofort unabhängiger und jeder gefahrene Kilometer glücklicher. Ich kenne nichts, was da auch nur annähernd mithält. Diese Vorteile auch für Transportzwecke zu nutzen begeistert mich. Der Ansatz ist nicht neu, aber notwendiger denn je.“

Zu Patria ist Michael aus diesen Gründen gekommen:

„Mir war klar, dass ich in die Fahrradbranche wollte. Ich musste gewissermaßen dorthin. Ich stehe dahinter, alles andere motiviert mich einfach nicht. Und ich wollte in eine Firma, die traditionell im eigenen Haus fertigt. Auch musste die Möglichkeit bestehen, dort eine Diplomarbeit schreiben zu können. Ich brauchte einen Mentor mit akademischer Ausbildung. Im Grunde gab es zu Patria keine Alternative.“

Wie man sieht, passt Michael mit seinem Projekt wunderbar zu Patria. Er ist durch und durch Fahrradmensch:

„In der Kindheit bin ich immer sehr viel mit dem Rad unterwegs gewesen. Dann kamen erst einmal Moped- und Autoführerschein. Kurz danach bin ich Rallye gefahren, dabei hatte ich Konditionsprobleme. Um diese zu beheben, bin ich wieder aufs Fahrrad gestiegen. Und dann ging alles ganz schnell, das Fahrradfieber hatte mich wieder. Inzwischen habe ich über 20 Länder mit dem Rad bereist und fahre deutlich mehr Kilometer mit dem Fahrrad als mit dem Auto.“

Über so einen Diplomanden können wir uns nur freuen. Denn wir können mit Michaels Hilfe ein Kapitel der Patria-Historie wieder beleben, das weit zurück reicht. So stießen wir im Herbst durch Zufall auf ein echtes Stück Geschichte:

Natürlich mussten wir schmunzeln, als wir dieses Patria-Bäckerrad entdeckten. Es ist ein gutes Gefühl, unsere Transportradtradition weiter zu führen.

Inzwischen ist auch die englischsprachige Website bikerumor.com auf unseren Prototypen aufmerksam geworden

It’s a clever design, particularly considering the steering mechanism works regardless of wheel position.

Höchste Zeit also für die Modelltaufe. Wir sind fast im Ziel.

Posted in Alle News, Lastenräder
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