• Patria Helios Trapez

Wir bauen Ihr Rad. Und beginnen beim Wichtigsten: Bei Ihnen.

Wir glauben, dass wir so die besten Fahrräder bauen können, die uns möglich sind. Denn im Zentrum unserer Arbeit stehen die Fahrerinnen und Fahrer unserer Räder. Sie sollen auf ihrem Patria komfortabel, effektiv und ergonomisch unterwegs sein.

 

 

Patria Fahrräder
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Patria News
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Das Patria-Prinzip
Das Patria-Prinzip
13.11.2018 09:31

Von Salzseen und Meeren aus Gestein - Per PATRIA-Reiserad durch den Altiplano

Atacama und Altiplano – die berüchtigte Gesteinswüste und die „größte Pfanne der Welt“, das stand auf den Plan unserer beiden PATRIA-Radreisenden, nachdem sie sich so intensiv mit der Erkundung der USA beschäftigt hatten (s. frühere News-Beiträge). In Los Angeles wurden die beiden Räder eingepackt, mit dem Flieger ging's ab nach Santiago de Chile. Eigentlich, um ein paar Tage Pause zu machen, das Er-fahrene wirken zu lassen und sich auf die neue Reise-Region vorzubereiten, aber manchmal kommt es anders. Egal, wo die beiden hinkommen, sie lernen Menschen kennen und damit automatisch auch die sozialen und politischen Zusammenhänge. In Chile ist ihre Air BnB-Wirtin eine Aktivistin, die nach verschollenen Menschen aus der Pinochet-Ära sucht. In der Diktatur des Generals verschwanden Tausende – und ein großes Netzwerk von engagierten Menschen versucht heute, Licht in dieses Dunkel zu bringen und Verschollene ausfindig zu machen. Als Claudia und Daniel wieder auf ihren PATRIA Terras sitzen, geht’s Richtung Wüste. Die Fahrrad-Hölle par Excellence: Die Atacama-Wüste. „2.000 Kilometer Lebensfeindlichkeit“, so Claudia.

„Die Lippen platzen auf wie Blätterteig“
Tatsächlich wird die Reise für die beiden immer anstrengender. In vielen Gegenden hat es wohl seit Jahrtausenden nicht geregnet. „Die trockenste Wüste der Welt!“ Schon die ersten 100 Kilometer von Calama nach San Pedro haben es in sich. Auch für die erfahrenen Globetrotter ist das hier klimatisches Neuland: „Unsere Lippen platzen auf wie Blätterteig“, schildert Claudia. Nicht einmal 70 Kilometer schaffen sie am Tag im Flachen. Von San Pedro geht’s weiter durch die Wüste nach Bolivien – auf 42 Kilometer Strecke erklimmen sie 4.600 Höhenmeter. Die Räder sind bleischwer bepackt, mit Extra-Wasser-Rationen und Nahrung für acht Tage. Hier wird’s schon beim Lesen ungemütlich. Doch zum Glück machen die beiden PATRIA Terra das, wofür sie da sind: Sie tragen die beiden über jeden Pass. In 5.000 Metern Höhe kämpfen sich Claudia und Daniel durch einen Sturm, im ersten Gang. Für 22 Kilometer braucht es 4 Stunden! Nirgendwo steht es geschrieben, aber man liest es zwischen den Zeilen: Die beiden sind von den Naturgewalten gebeutelt wie noch nie!

Mit dem Terra entlang der Lagunen-Route
Schließlich einer der schönsten, für die Leser aber wohl der beeindruckenste Teil ihrer ganzen Reise: die Lagungen-Route, der Traum aller Südamerika-Reisenden. Was wir da an Bilder gezeigt und an Erlebnissen geschildert bekommen, ist sagenhaft!
Im Altiplano, der bolivianischen Hochebene am Rande der Anden, führt die Route von einem zum nächsten See. Die Pisten sind berüchtigt: Es gibt selten Asphalt, die Sandstraße „verschwindet“ gelegentlich, oft ist sie eher ein Geröllfeld als ein Weg. Wer leidet unter den heftigen Bedingungen mehr: die Räder oder die Fahrer? Claudia schildert eine Nacht in der Siloli-Wüste, kurz hinter einer der schönsten Lagunen: Die beiden Reisenden kommen vom – kaum vorhandenen – Weg ab, müssen im Nichts übernachten. Als die Sonne versinkt, fällt das Thermometer in wenigen Minuten auf -15 Grad. Also GPS- und sonstige empfindliche Geräte in Sicherheit bringen und sich selbst tief in die Schlafsäcke packen! Die sind am nächsten Morgen mit einer Eiskruste ummantelt – gefrorenes Kondenswasser …   
Doch Daniels tolle Bilder zeigen, wie sehr sich der Stress lohnt: Etwa die faszinierenden Fotos der von Metallen schimmernden Lagunen. Das Erz wird von den Bergen in dem wenigen Wasser, das dort fließt, herabgespült. Kaum eine Routenbeschreibung fanden wir bislang so intensiv und so spannend und faszinierend wie diese Südamerika-Etappe der beiden.

Ganz ehrlich: I love my PATRIA!

Was wir natürlich auch richtig toll fanden – wie Claudia am Ende der Etappe, als die beiden ihre Reise resümieren, über ihr Fahrrad schreibt: „Verliebt und millionenfach dankbar lächele ich mein Fahrrad an. Wie viel intensives Erleben, intensives Leben du uns doch schenkst!“ Wie intensiv das ist, können Sie natürlich auch wieder im Blog der beiden nachlesen und -schauen. Es lohnt sich absolut.

 

Atacama und Altiplano – die berüchtigte Gesteinswüste und die „größte Pfanne der Welt“, das stand auf den Plan unserer beid


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Das Patria-Prinzip

Was Patria ausmacht.

Ein gutes Fahrrad ist mehr als die Summe seiner Teile. Und was ist eine gute Fahrradfirma?

Wir bei Patria machen manche Dinge anders, als Sie das von anderen Herstellern gewohnt sind. Wir glauben, dass wir so die besten Fahrräder bauen können, die uns möglich sind. Denn im Zentrum unserer Arbeit stehen die Fahrerinnen und Fahrer unserer Räder. Sie sollen auf ihrem Patria komfortabel, effektiv und ergonomisch unterwegs sein.

Darum vermessen unsere Händler unsere Kunden, bevor ein neues Rad entworfen wird. Um flexibel auf Ihre Bedürfnisse reagieren zu können, produzieren wir unsere Rahmen selbst. Wir müssen Rahmenzeichnungen nicht um die halbe Welt schicken, sondern geben sie unseren Rahmenbauern persönlich in die Hand. Wir bleiben Stahl als Rahmenmaterial treu, weil es der beste Werkstoff für leichte und gleichzeitig haltbare Rahmen ist.

So entsteht jedes Patria als Einzelstück und wird erst nach Bestellung gebaut. Unser Ansatz einer guten Fahrradfirma besteht aus sieben Punkten, zusammen nennen wir sie:

Das Patria-Prinzip.

Fachhändler Patria

1. Fachhändler

Unsere Fachhändler sind echte Partner, zu denen wir langjährige Beziehungen pflegen. Sie kennen unsere Modellpalette genau und schauen auf langjährige Erfahrung mit Patria-Rädern zurück. Sie beraten fair und kompetent und ermitteln die richtigen Maße für Ihr neues Patria. Einen Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie hier.

2. Ergonomie

Für ein gut passendes Rad ist es unerlässlich, dass wir Ihre Körpermaße genau kennen. Mit dem Velochecker ermittelt Ihr Fachhändler mit Ihnen, wie die Geometrie Ihres Rades ausgelegt werden soll. Anhand der gewonnenen Daten bauen wir Ihr Rad und beginnen beim Herzstück: Dem Rahmen.
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3. Tradition

Unser Familienbetrieb besteht seit drei Generationen. Während dieser Zeit haben wir viele Erfahrungen irn Fahrradbau gesammelt. Wir wissen echte Innovationen von kurzlebigen Trends zu unterscheiden. Unsere langjährigen Mitarbeiter beherrschen ihr Handwerk exzellent. Mehr...

Rahmenbau Patria

4. Rahmenbau

Unsere Rahmen entstehen nicht bei Zulieferern sondern in der eigenen Werkstatt. So haben wir volle Kontrolle über alle Arbeitsabläufe und können jeden Rahmen an den Bedürfnissen seines Fahrers ausrichten.
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Eigenentwicklungen von Patria

5. Eigenentwicklung

Weil Fertigung und Entwicklung bei uns unter einem Dach stattfinden, können wir unsere Modelle ständig verfeinern und optimieren. Wir integrieren neue Technologien und berechnen jeden einzelnen Rahmen, bevor wir ihn bauen. Mehr...

6. Individualität

Individualität geht über die Maßgeometrie hinaus. Sie können auch Schaltung, Bremsen, Laufräder und andere Komponenten Ihres neuen Rades bestimmen. Auch die Farbwahl ist in Ihrer Hand, weil wir unsere Rahmen selbst beschichten.
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Montage und Komponenten bei Patria

7. Montage und Komponenten

Damit ein Fahrrad gut funktioniert, muss es erstklassig montiert werden. Bei Patria sind jeweils nur zwei Mitarbeiter mit der Montage eines Rades betraut. Wir legen großen Wert auf Qualitätskomponenten an unseren Rädern. Mehr...