Im Winter aufs Rad - Tipps in der FAZ
Dass das Fahrrad auch im Winter gegenüber anderen Verkehrsmitteln Boden gut macht, ist nicht nur eine in Radlerkreisen gern gemachte Beobachtung. Auch die Frankfurter Allgemeine ist sich des wetter(un)abhängigen Velotrends bewusst.
Offensichtlich ist: Es wird häufiger ganzjährig Fahrrad gefahren. Auch bei widrigem Wetter sind mehr Radler auf den Straßen und im Gelände unterwegs als in der Vergangenheit. Ob das Wintersport oder Sparsamkeit ist, ob es auf der generell gestiegenen Beliebtheit des Radfahrens oder Einsicht in den gesundheitlichen Nutzen beruht oder ob es aus Umweltbewusstsein und um heroisch den CO2-Ausstoß zu reduzieren geschieht, kann dahingestellt bleiben. Das Faktum bleibt.
Dass gerade im Winter spezifische, gute Ausrüstung zum Zuge kommen sollte, verdeutlicht der Titel des Artikels: "Radfahren im Winter - (K)ein besonderes Vergnügen". Die Qualität des Fahrrads entscheidet über Wohl und Wehe zwischen Nachmittagsdämmerung, Schneematsch und Streusalz.
In fast allen Punkten können wir dem Autor Hans-Heinrich Pardey zustimmen: Winterreifen sind eine sehr gute Wahl, Kettenschützer wie der von uns verbaute Chainglider erhöhen die Lebensdauer des Antriebsstrangs, weil sie ihn vor Salz und Dreck schützen. Auch das Fetten wichtiger Verbindungen, die Schmierung beweglicher Teile und die Befreiung der Bremsklötze von Splitt und Sand sind ein guter Garant für lange (Winter-)Fahrradfreude. In Sachen Licht haben wir jedoch eine Anmerkung, denn Herr Pardey empfiehlt die Verlegung des Lichtkabels im Rahmen:
Eine durchs ganze Fahrrad laufende Zwei-Draht-Verkabelung mit festen geschützten Kontaktklemmen zahlt sich im Winter aus.
Patria verlegt die Lichtkabel ganz bewusst nicht im Rahmen, sondern im Bougierrohr, das an den Anlötbuchsen von Schaltungs- und Bremszügen geführt wird. Somit vermeiden wir Knick- und Scheuerstellen des Kabels im Rahmen und schwächen diesen nicht durch zusätzliche Bohrungen und Ösen. Außerdem ist diese Lösung im Defektfall deutlich servicefreundlicher, denn das Auswechseln eines innenverlegten Kabels bedeutet immer auch die Demontage des Innenlagers und Kettenschutzes sowie aufwändiges, zeitraubenes Fädeln. Wenn dann die Werkstatt ausgebucht ist, muss das Rad im Dunkeln stehen. Das wollen wir vermeiden und führen daher das doppeladrige Lichtkabel ohne Trennstellen und zusätzliche Steckverbindungen bestens geschützt im Bougierrohr, denn sommers wie winters steht die Betriebssicherheit unserer Fahrräder für uns an erster Stelle.
Der folgenden Passage zum Thema Licht können wir dann wieder uneingeschränkt zustimmen:
Geradezu lebenswichtig ist für den Winterradler die funktionierende Beleuchtung. Wer zur Arbeit radelt, lernt meist schnell, in diesem Punkt nicht zu sparen, denn mindestens eine Strecke legt er im Dunkeln zurück. Stand der Technik ist ein Nabendynamo, der einen Klarglas-Scheinwerfer mit Hochleistungs-LED und ein Dioden-Rücklicht, beides selbstverständlich mit Standlicht-Funktion, energetisch versorgt.
Auf gut ausgeleuchtete Winterkilometer!



