04.09.2017

Unser strahlendes Highlight auf der Eurobike

Fahrräder im klassischen Look sind im überall herrschenden Überangebot von E-Bikes mit möglichst flächigem Design oder den weichen Formen von vielen Carbon-Rädern heute fast schon eine Ausnahmeerscheiung. Wenn Sie dann noch einen fein gearbeiteten Stahlrahmen haben und seinen Fahrern Robustheit für Abendteuer wie Alltag versprechen, sind sie der Schwarm vieler Reisenden. Kein Wunder, dass unsere neue Touros-Version mit E-Unterstützung auf der Eurobike richtig gut ankam. Dank gelb-oranger Knallerfarbe und der mittigen Positionierung am Stand war das Rad zumindest für oben genannte Besucher ein echter Schrittstopper. Hier nochmal die Ausstattung(smöglichkeiten) des Touros - natürlich können Sie auch beim leichten Allrounder Touros die selbst konfigurieren: Der Stahlrahmen ist aus einem Columbus Zona Rohrsatz, per Hand gelötet und gemufft. Die Gabel ist ebenfalls handgelötet und hat einen Feingusskopf. An ihr ist bei unserem Ausstellungsrad ein leichter Tubus Lowrider montiert - in Rahmenfarbe, versteht sich, genauso wie der Tubus-Träger über dem Hinterrad. Drunter dreht sich die feine, unerschütterliche Rohloff-Nabe. Genauso wartungsarm und zuverlässig: der Riemenantrieb, der zudem die Hosenbeine sauber hält. Doch am meisten Aufmerksamkeit von Kennern bekam der Steps-Antrieb von Shimano: Das neue Triebwerk ist von Shimano vor allem für Mountainbikes und Tourer entwickelt worden. Demenstprechend Bums hat der Antrieb: Bis zu 70 Newtonmeter schieben kräftig mit - bergiges Gelände wird damit zum Vergnügen. Damit das nicht zu schnell endet, hat man dem Akku 500 Wattstunden Kapazität spendiert. Je nach Topographie sind damit deutlich über 100 Kilometer Reichweite drin. Die kurze Bauform des Motors lässt ein sehr wendiges Rad zu. Und wir haben dafür gesorgt, dass sich der Motor schön in unseren Rahmen einfügt. Der klassische Auftritt bleibt erhalten. Und das ist wichtig für uns - und für Sie, oder? 
Kategorie: Touros, Fahrräder, E-Bikes, Neue Räder , Eurobike

23.08.2017

Total digital: Apps fürs Rad

Das Handy rollte schon lange mit. Als Smartphone ist es aber für manchen Radfahrer vom Immer-erreichbar-Tool zum fast unverzichtbaren Tausendsassa für fast alle Rad-Lebenslagen geworden. Da ist zum einen, Dank obligatorischer GPS-Integration, die Navigationsfunktion in verschiedensten Ausführungen. Aber auch an vielen E-Bikes lässt es sich beispielsweise per Bluetooth die Steuerzentrale koppeln, dann können meist Grundeinstellungen vorgenommen oder auch schon mal Software-Updates aufgespielt werden. Wir haben eine kleine Auswahl sinnvoller Apps zusammengestellt – das Angebot ist schier unerschöpflich. Achtung: Nicht alle Apps gibt es für Android-, Apple- und Microsoft-Systeme. Derzeit am größten ist mit Abstand das Angebot für Android-Handys. Apps mit Fahrradcomputer-Funktionen: Sie ersetzen den Tacho dadurch, dass sie über GPS die Fahrgeschwindigkeit messen. Mit sehr wenig Aufwand hat man oft mehr Funktionen als beim „normalen“ Tacho und – natürlich mit seinem Smartphone automatisch ein großes Display am Lenker. Der Bike Computer macht nicht nur das, er zeichnet auch Fahrten auf und hat noch viele andere Funktionen wie die Anzeige der Herzfrequenz (wenn Sensor gekoppelt) oder der gefahrenen Höhenmeter. Strecken können aufgezeichnet werden und auf Wunsch auf Facebook hochgeladen werden. Auch der Fahrrad-Tracker von Zeopoxa zeichnet per GPS auf und bietet dann eine statistische Auswertung, die in Social Media geteilt werden kann. Vor allem aber ist es ein gut strukturiertes Touren-Tagebuch. Fahrradreparatur zeigt die 101 besten Tipps zur Wartung und Reparatur auf Video. Allerdings in Englisch – und unsere Hand ins Feuer legen würden wir für die Tipps auch nicht, aber die eine oder andere sinnvolle Anregung ist sicher dabei. Der Fahrradpass der Polizei hilft, die Daten des Fahrrads digital zu speichern. Wer also mit Papier und seiner Wiederauffindbarkeit auf Kriegsfuß steht, kann hier seine Fahrraddaten eintragen und im Ernstfall schnell per PDF-Datei an die Polizei weiterleiten. Falls die jeweilige Polizeidienststelle damit etwas anfangen kann und nicht auf die Papier-Pässe fixiert ist ...  Der Fahrradjäger war eine der ersten Apps, mit deren Hilfe man versuchen kann, ein gestohlenes Fahrrad wiederzufinden. Dazu wird das Fahrrad registriert: Fahrgestellnummer, Kaufdaten, Marke und Typ werden festgehalten, es werden Fotos gemacht etc. Alles das wird in der App dokumentiert. Wird das Bike gestohlen, kann die ganze Fahrradjäger-Community danach „jagen“, da jedes Mitglied im Umkreis des Diebstahlorts die Daten erhält. Wirkungsvoller dürfte die Suche in Zusammenhang mit dem Peilsender Insect sein, den man direkt bei Fahrradjäger bestellen kann. Er wird -nur vom Besitzer wieder entfernbar - an den Flaschenhalterösen befestigt und dauerhaft mit dem Handy des Besitzers gekoppelt. Bewegt jemand das Rad, schlägt Insect laut Alarm, zusätzlich werden der Besitzer und Mitglieder der Community in der Umgebung per Handy alarmiert. Wird das Rad trotzdem gestohlen, soll es dank des Peilsenders leichter auffindbar sein. Wenn es um Tourenplanung geht, wird das Angebot unübersichtlich: Die Platzhirsche wie Bikemap, Komoot oder Bike Citizens sind praktisch und haben unterschiedlichen Focus. Bei Bike Citizens liegt der vor allem auf Fahrrad-günstige Strecken von A nach B in der Stadt, während Komoot für sein Tourenangebot für Tourer und Sportradler bekannt ist. Will man alle Möglichkeiten nutzen, muss man bei den meisten Apps Zusatzkäufe tätigen, die sich allerdings oft lohnen. Bei Komoot etwa kann man für knapp 30 Euro die weltweiten Open Street Map-Karten für Offline-Nutzung kaufen. Wer sportlich unterwegs ist und sich Motivation von einer breiten Community holen will, der ist mit dem schnell gewachsenen Fitnesstracker und Trainingskalender Strava gut beraten. Per GPS-Tracking festgehaltene Touren werden hier in einem Social-Media Umfeld dargestellt. Schnell wird bei vielen der Ehrgeiz zum Selbstläufer, wenn man inklusive Handy-Bildern darstellen kann, was man am Wochenende gemacht hat, vergleichen kann, Likes und Kommentare bekommt. Mit einigen GPS-Geräten funktioniert die Übertragung automatisch nach Ende einer Aktivität, aber auch direkt per Handy-App wird eingelesen. Auch zu Strava gibt es Alternativen: Google Fit, Runtastic Manche dieser Apps werden von Cobi genutzt – einem System, das Smartphone und Fahrrad interaktiv verbindet. Das im Cobi-Sockel am Lenker integrierte Licht kann dann von einem Schalter am Griff aus gesteuert werden oder schaltet sich automatisch ein, über diverse Apps kann man mit dem System auf dem Fahrrad Musik aussuchen und hören oder freisprechen oder … Hat das Rad einen Nabendynamo oder ist es ein E-Bike, kann das Handy auf dem Cobi-Sockel geladen werden. Und mit genannten Radcomputer-Apps hat man natürlich auch gleich digitale Armaturen und Anzeigen mit den wichtigsten Daten zur Radfahrt. Die Koppelung von analogem oder elektrifiziertem Rad und der digitalen Welt ist in vollem Gange. Nicht vergessen: Die richtige Kommunikation zwischen Handy und Fahrrad ist mindestens genauso wichtig: Wer nicht mit einem festen Sockel wie etwa Cobi fährt, braucht einen stabilen, sicheren Smartphone-Halter! 
21.08.2017

Traumrad zu teuer? Als Dienstfahrrad leasen!

Das Auto verliert immer mehr an Image, das Fahrrad und speziell das E-Bike gewinnt immer mehr hinzu. Statt "schicker Dienstwagen!" heißt es aber auch immer öfter: "schickes Dienstrad!" Was noch immer viele Arbeitnehmer und selbst solche, die mit dem Rad zur Arbeit fahren - oder "eigentlich" fahren wollen - nicht wissen: Seit 2012 gilt das Dienstwagenprivileg auch für Fahrräder. Das bedeutet: Man kann über den Arbeitgeber ein Fahrrad leasen, das als Dienstfahrrad läuft, also genauso steuerlich begünstigt ist. Dabei ist es wie auch beim Auto völlig egal, ob das Rad nur für den Weg zur Arbeit und zum Termin oder überwiegend privat genutzt wird. Es ist auch unerheblich, ob es sich um einen Renner, einen Tourer für den Urlaub oder ein Citybike handelt. Wichtig ist lediglich, dass der Arbeitgeber mitspielt. Und dazu hat er jeden Grund: Je nach Rahmenvertrag ist es für ihn kostenneutral oder er spart sogar Ausgaben. Dazu kommt bei zahlreicher Nutzung von Diensträdern auch die Einsparung von Parkplätzen - oder Einnahmen durch Vermietung der frei gewordenen Parkplätze an andere Unternehmen. Ganz abgesehen von den Vorteilen, die er indirekt von seinen fahrradfahrenden Mitarbeitern hat: Sie sind laut verschiedener Untersuchungen motivierter, werden seltener krank - und verbreiten auch noch ein modernes, grünes Image für das Unternehmen.  Der normale Weg, den Sie als Angestellter gehen können: Fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob es im Unternehmen vielleicht schon ein Dienstfahrrad-Programm gibt. Wenn nicht, bieten Unternehmen wie Jobrad und viele andere für den Arbeitgeber Informationen zu Vorteilen und Vorgehensweisen im Netz an. Jobrad, beziehungsweise sein Mutterunternehmen Leaserad, hat übrigens vor 2012 den Stein ins Rollen gebracht. Zusammen mit vielen anderen Initiativen setzten sie sich dafür ein, dass das Fahrrad dem Auto gleichgestellt wurde. Heute arbeitet Jobrad mit vielen kleinen wie großen Firmen zusammen - zum Beispiel mit dem Unternehmen SAP oder Canon und Vaude. Der Arbeitgeber kann sich also auf den Seiten dieser Leasingdienstleister über die Möglichkeiten informieren - jeder Rahmenvertrag mit einem Arbeitgeber wird an das Unternehmen angepasst. Für den Arbeitgeber ist es dann kein großer Akt mehr, er muss lediglich die  Gehaltsabrechnung des Mitarbeiters anpassen lassen. Denn das macht für den ja einen wesentlichen Vorteil des Leasings aus: Der Angestellte spart durch die steuerliche Vergünstigung zehn bis 40 Prozent des Kaufpreises ein. Leasing ist fast immer ein Komplettangebot, bei dem zum Beispiel auch die Inspektionen enthalten sind. Gibt es das Dienstrad-Programm beim Unternehmen, kann sich der Mitarbeiter bei einem verpartnerten Händler gleich sein Wunschrad aussuchen. Bei vielen Leasingunternehmen ist es egal, welches Fahrrad man wählt, andere arbeiten nur mit einer begrenzten Zahl von Händlern zusammen. Aber auch, wenn der Händler Ihres Wunschrads noch nicht Partner eines Leasing-Unternehmens ist - auch er kann vom Fahrradleasing gewinnen und braucht vielleicht nicht viel Überredungskünste, sondern nur einen Internet-Link, um sich überzeugen zu lassen.  Wenn Sie also schon längern mit einem neuen E-Bike oder Fahrrad liebäugeln: Vielleicth können Sie es ganz einfach zu Ihrem Dienstwagen machen ... 
Kategorie: Information, E-Bikes

10.08.2017

Bikes first: Berlin macht ernst

Um die Mobilität umwelt- und klimafreundlicher zu machen, soll es im Bundesland Berlin nun tatsächlich bald das erste Mobilitätsgesetz geben, wie die Berliner Zeitung meldet. Noch 2017 sollen die ersten drei Teile des Gesetzes verabschiedet werden. Für uns der wichtigste Inhalt: In vielen Bereichen soll der Fahrradverkehr Vorrang vor dem automobilen Individualverkehr bekommen.  Außerdem sollen "an allen Hauptstraßen Radverkehrsanlagen mit erschütterungsarmen, gut befahrbarem Belag in sicherem Abstand zu parkenden Kraftfahrzeugen und ausreichender Breite eingerichtet werden." Bis 2030 soll das gesamte Radverkehrsnetz fertiggestellt sein. Da kann man nur neidisch werden auf die Berliner - vorausgesetzt, dieser Plan hat nicht die berüchtigte Berliner Flughafen-Krankheit ...
Kategorie: Information

02.08.2017

PATRIA-Neuheiten auf der Eurobike

Wir sind auch dieses Jahr wieder mit einem Stand auf der Eurobike vertreten: Auf A2-312 können Sie unsere maßgefertigten, handgelöteten Räder kennenlernen. Und wenn Sie wollen natürlich auch die Menschen, die mit Lust und Leidenschaft dahinter stecken.

Natürlich bringen wir auch neue Bikes mit: Zum Beispiel einen feinen E-Tourer auf Basis des Touros mit Rohloff-Getriebe. Die edle Nabe wird über einen wartungsfreien Gates-Riemen statt einer Kette angetrieben. Die Pedalkraft unterstützt ein Shimano Steps-Motor: Seine Steuerung ist so feinfühlig, dass er auf jeden noch so sanften Unterschied im Pedaldruck reagiert. Trotzdem hat er an der Steigung richtig großen Bumms: Mit 70 Newtonmeter Drehmoment gehts stressfrei über jeden Berg - das absolute Reise-Pedelec! Neu ist auch eine weitere Variante des Merano. Weil es häufig nachgefragt wurde, nehmen wir den Allrounder jetzt auch mit 28 Zoll-Rädern in kleiner Rahmenhöhe 54 ins Programm.   Sie können auf der Eurobike aber auch vieles aus unserem bewährten Programm sehen: Das Argos Rohloff/Gates beispielsweise, oder das sportlich-leichtfüßige Helios mit XT-Kettenschaltung. Kommen lohnt sich: Am 2. September ist "Festival Day" - Publikumstag! 
Kategorie: Fahrräder, Messen, Touros, Eurobike, Neue Räder , Termine