12.06.2017

Das beste Reiserad 2016!

Martin Moschek ist ein Welt- und Fernreisender, der 60.000 Kilometer auf seinen Radtouren zurückgelegt hat. Seine Erfahrung ist eine gute Voraussetzung, die Seite www.biketour-global.de zu betreiben – ein vielfältiges Blog rund um Reisen, den dazu geeigneten Fahrrädern und vielen Tipps und Tricks für Radreisende und solche, die es werden wollen.
2016 hat er eine Umfrage erarbeitet. Thema: Was ist die beste Ausstattung für Radreisen, angefangen von der Fahrradmarke über das Rahmenmaterial, die Art der Komponentenarten und ihre Marken.  408 Reiseradler haben teilgenommen und abgestimmt.
Was uns natürlich sehr freut: 2016 war Patria, wie auch schon 2014, die beliebteste Marke der Reiseradfahrer! 12,4 Prozent der Antworten fielen auf die Räder aus unserer Manufaktur. Und der Abstand ist groß: Die beiden Marken, die sich den zweiten Platz teilten, waren mit 7,5 fast fünf Prozentpunkte entfernt, Platz 3 konnte einen Prozentpunkt weniger erreichen.  
Fast selbstverständlich kam dementsprechend unser Rahmenmaterial, Stahl, auf Platz eins unter den Materialien. Satte 72 Prozent aller Befragten finden, dass der Klassiker unter den Rahmenmaterialien sich immer noch perfekt für das Abenteuer Reise eignet, 22 stimmten für Alu. Interessant finden wir, dass mittlerweile immerhin neun Prozent der Befragten sagen: Das Reiserad sollte elektrische Unterstützung haben! 
Die Umfrageergebnisse sind sehr detailliert – auch in bezug auf die Komponenten; es lohnt sich auf jeden Fall, hier reinzulesen!
Natürlich fühlen wir uns bestätigt – Wenn wir von den Menschen, für die wir unsere Reiseräder bauen, an die Spitze gestellt werden, haben wir sicher einiges richtig gemacht. Sicher ist auch die Patria-Maßanfertigung ein Argument, das gerade für Vielfahrer noch einmal besonders zählt.
 
Kategorie: Information, Fahrräder, Tests

11.11.2015

Trail 29 Pinion begeistert den Stahlrahmenblogger

In dieser Woche erschien auf dem Blog Stahlrahmen-Bikes ein ausgiebiger Test unseres Trail 29 Pinion. Auf der Eurobike hatte uns der Mann hinter dem Blog, Stahlfreund Iwo Randoja auf einen möglichen Test angesprochen. Wir haben ihm nach der Messe das Rad zur Verfügung gestellt. Es scheint so, als hätte Iwo damit einen schönen Fahrradherbst gehabt. In seinem Testbericht bescheinigt der Autor dem Rad eine tadellose Verarbeitung. Er zeigt sich beeindruckt vom Pinion P1.18 Getriebe, das „leicht und harmonisch“ in den Rahmen integriert wurde. Auch die Fahreigenschaften des Rades überzeugen.
„Es beeindruckte mich schon ziemlich, wie gut es sich beschleunigen ließ. Die Kraftübertragung war richtig klasse, genauso wie die Stabilität in allen Fahrsituationen und der Vortrieb im Wiegetritt. Wie gesagt: ich bin keinen wilden Single Trails gefahren, aber Patria zielt ja auch nicht unbedingt auf den Hardcore-Pusher. Was nicht bedeuten soll, dass man mit dem Trail keine Trails fahren kann. Und jetzt kommt’s: Das Bike in Verbindung mit dem Piniongetriebe ist so richtig der Hammer.“
Dementsprechend positiv fällt auch Iwos Fazit aus. Wir freuen uns über diesen enthusiastischen Test und weisen hier noch einmal darauf hin: Das Trail bauen wir aktuell in drei Laufradgrößen. Für uns ist das die besonders konsequente Form der Maßanfertigung. Viel Spaß auf den immer noch herbstlichen Trails!
Kategorie: Tests

06.02.2015

Helios Pinion im RADtouren-Test

Mit dem Pinion-Getriebe ist es ähnlich wie mit der Rohloff-Nabe: Der ursprünglich fürs Mountainbike entwickelte Antrieb wird vor allem von Touren-, Alltags- und Reiseradlern besonders gut angenommen. Man kann darüber mutmaßen, warum das so ist. Liegt es vielleicht daran, dass diese Räder noch extremere Belastungen wegstecken müssen als verhältnismäßig viel gepflegte Mountainbikes mit überschaubaren Einsatzzeiten? Spielt Pinion als witterungsgeschütztes Getriebe vielleicht gerade deshalb seine Vorteile an Tourenrädern aus? Im aktuellen RADtouren Magazin (1/15 Jan./Feb.) sind jedenfalls zehn P1.18-Räder vertreten, darunter unser Helios Pinion. Wir wollen es gleich erwähnen: Den Testsieg haben wir nicht errungen. Doch aufmerksame Leser wissen, dass man jeden Test für sich selbst gewichten muss. Das Testfeld besteht hauptsächlich aus Reiserädern, wir haben mit dem Helios Pinion jedoch ein leichtes Touren- und Alltagsrad eingeschickt. Die Test-Anforderung ließ uns da relativ freie Hand. Mit Betonung auf Zuladung und Geländegängigkeit hätte sich ein Argos Pinion noch etwas besser geschlagen, das Helios hat dafür andere Qualitäten. Zitat aus dem Testbrief:
„Die Möglichkeiten der Individualisierung sind auch beim Helios Pinion konkurrenzlos vielseiteig. Bis hin zum Maßrahmen für 184 Euro Aufpreis ist alles drin. Dabei bildet der in Muffen gelötete Rahmen aus Columbus Zona-Stahl eine schöne und gar nicht schwere Basis. Mit 16,2 Kilo ist das Patria für ein vollausgestattetes Pinion-Bike sehr leicht. Überraschend leichtfüßig auch das Fahrverhalten in unserer Ausstattungsvariante: Mit den schmalen, leichten Reifen stürmt das Rad regelrecht nach vorne.“
Als einziger Hersteller im Testfeld bieten wir bekanntermaßen die Maßrahmen-Option an, in Verbindung mit einer Vermessung beim Händler ergibt das ein überzeugendes Ergonomie-Paket. Gleichzeitig widerlegt das Helios Pinion die These, dass Räder mit gemufften Stahlrahmen schwer sein müssen. Denn im RADtouren-Test bringen nur drei Mitbewerber weniger als unser 16,2 kg leichtes Helios auf die Waage. Unser Fazit: Wer einen sportlich leichten Pinion-Tourer mit Maßoption sucht, ist mit unserem Helios Pinion bestens beraten. Wer die ganz große Reise mit viel Gepäck machen will, greift zum Terra Pinion. Beiden Kunden wird gemein sein, dass sie sehr viel Rad für ihr Geld bekommen werden. Denn so lautet das Fazit der RADtouren-Redaktion:
„Das Patria Helios ist ein sehr guter Allrounder für einen fairen Pries – der liegt trotz vorbildlichem Individualisierungsgrad tiefer als bei einigen anderen.“
PS: Helios und Touros bieten wir auch mit den neuen 9- bzw. 12-Gang-Versionen des Pinion-Getriebes an.
Kategorie: Tests