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Geschlossener Kettenkasten

Ein geschlossener Kettenkasten ist für Alltagsräder eine gute Möglichkeit, die Lebensdauer der Kette zu erhöhen und ihre Pflege zu vereinfachen. Beim POTSDAM gehört er zur Grundausstattung, als Son­derausstattung ist er aber auch bei anderen Modellen möglich.


In diesem Kettenkasten läuft die Kette berührungsfrei in ihrem Gehäuse. Zum Radwechsel hinten muß nur ein Segment z.B. mit einer Münze entfernt werden, dann kann das Rad nach dem Lösen der Achse frei nach unten aus dem Rahmen genommen werden. Zum Spannen der Kette genügt ein Verschieben der Ausfallenden.

Die zwei Voraussetzungen zur Montage sind:

1. Nabenschaltung (Sram, Shimano oder Rohloff)

2. Der Rahmen muss die passende Hinterbaulänge von 465 mm haben. Einige hohe Rahmen haben einen längeren Hinterbau, hier passt er nicht. Die Hinterbaulängen sind in der Maßtabelle im Anhang aufgeführt.

Chainglider

Der Chainglider hat die gleiche Aufgabe wie der ge­schlossene Kettenkasten, funktioniert jedoch anders: der Chainglider ist nirgendwo am Rahmen befestigt. Stattdessen zentriert er sich am vorderen Kettenblatt und wird durch die Kette selbst gehalten, die reibungs­arm durch das Gehäuse gleitet. Seine Form ist dadurch deutlich kleiner und elegant angepasst.

Die Reibungskraft der Kette ist vernachlässigbar klein. Die Geräusche, die das Gleiten der Kette verursacht, sind hörbar, aber leise, und gehen in den Umge­bungsgeräuschen normalerweise unter. Wer dagegen empfindlich auf Geräusche an seinem Rad reagiert, sollte diesen Punkt vorab prüfen.

Vorteilhaft beim Chainglider ist, daß es ihn für verschiedene Kettenblattgrößen gibt, während der geschlossene Kettenkasten vorne auf 38 Zähne festgelegt ist.